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Finale Maßnahmen vor der EM-Nominierung der U17-Teams

04.06.2017
04.06.2017 · Beach · Von: cb

Finale Maßnahmen vor der EM-Nominierung der U17-Teams

Für die beiden U17-Nationalmannschaften des Deutschen Handballbundes standen in der vergangenen Woche die jeweils letzten Lehrgänge vor den EM-Nominierungen statt. In Kürze werden die beiden DHB-Trainer Alexander Novakovic (U17 weiblich) und Konrad Bansa (U17 männlich) ihre Aufgebote für die zwischen dem 16. und 18. Juni in Zagreb stattfindende Junioren-Europameisterschaft bekannt geben.

„Das ist der Teil des Jobs, der uns als Trainern keinen Spaß macht“, berichtet Novakovic davon, dass er die sprichwörtliche Qual der Wahl habe. „Alle 16 Spielerinnen, die in Ismaning waren, haben alles gegeben und sich toll präsentiert. Aber es können nur zehn mitfahren.“ Dass die Zeitspanne zur EM immer kürzer wird, liest sich auch an den Inhalten des dreitägigen Lehrgangs ab. Im Vordergrund standen Abwehr- und Angriffstaktiken sowie die Feinabstimmungen im Tempogegenstoß.

Neben regenerativen Einheiten mit Eistonne und leg roll stand Teambuilding auf dem Programm. Die Spielerinnen mussten mit Fundsachen aus der Isar ohne Hilfsmittel ein Feuer entzünden. „Das ist gelungen und so haben wie den Abend noch entspannt ausklingen lassen“, so Novakovic, der die hervorragenden Bedingungen in Ismaning und die Kooperation der noch in der JBLH-Qualifikation spielenden Vereine lobte.

Sein Kollege Konrad Bansa hatte ebenfalls mit Doppelbelastungen zu kämpfen. So reisten die beiden Lemgoer Fynn Hangstein, Felix Molsner und Hark Hansen wegen des DM-Halbfinales zwischen Handball Lemgo und der SG Kronau/Östringen verspätet an. „Leider hat ein Arztbesuch von Hark ergeben, dass er sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat“, berichtete Bansa.

Zudem machte auch das Wetter Bansa einen Strich durch die Rechnung. Die fünfte Praxiseinheit fiel einem Hagelschauer zum Opfer. Die Füße konnten die Akteure jedoch nicht. Die in den vier Praxiseinheiten zuvor erarbeiteten Inhalte zur Kooperation im Kempaspiel wurden theoretisch vertieft.

Auch Bansa lobte die Gegebenheiten rund um den Lehrgang in Kelkheim. Auch, dass Bastian Dobhan für den erkrankten Physiotherapeuten Michael Scholz kurzfristig einsprang.