Bauer fordert Mut und stellt Bewerbung für WM 2019 vor
Bauer fordert Mut und stellt Bewerbung für WM 2019 vor
In seiner Antrittsrede nahm der neue DHB-Präsident Bernhard Bauer die Delegierten des Bundestages, Gäste, Beobachter und die Handball-Öffentlichkeit mit in eine neue Zeit. „Lassen Sie uns gemeinsam mutig sein, und um die Zukunft des Handballs muss uns nicht bange werden”, sagte der 62-Jährige, der am Samstag in Düsseldorf die Nachfolge von Ulrich Strombach antrat.
Bauer sprach von einer „gehörigen Portion Mut, aber auch Demut”, die ihn bei der Amtsübernahme begleite. Der 21. September sei für ihn ein „schicksalhafter Tag”, aber er freue sich auf die Zusammenarbeit. Diese stellte er unter das Moto „Neues wagen”.
Sein Programm fasste Bauer in acht Kernsätze:
- „Wir müssen alle an einem Strang ziehen.”
- „Wir müssen stets auf der Höhe des Balles sein.”
- „Jugend, Bildung und Schule sind Schlüssel für die Zukunft.”
- „Wir müssen den Amateur- und Breitensport stärken.”
- „Wir müssen unser Tun auch kommunizieren.”
- „Wir müssen uns an den Wandel anpassen und die Chancen nutzen.”
- „Wir brauchen Partner, um erfolgreich zu sein.”
- „Wir bauen am Haus des europäischen und internationalen Handballs mit.”
Der letzte Kernsatz mündete in die Präsentation der deutschen Bewerbung um die Ausrichtung der Männer-Weltmeisterschaft 2019, die unter dem Motto „A new focus on handball” steht. In Verbindung mit der bereits an Deutschland vergebenen Frauen-WM 2017 regt Bauer mit der Bewerbung ein „Jahr des Handballs” an. „Uns geht es dabei auch um die Neupositionierung des Handballs bei jungen Zielgruppen”, erklärte der DHB-Präsident.
Die Bewerbung ist bereits am Freitag per Kurier auf den Weg zur IHF-Zentrale nach Basel gebracht worden. Dort gibt es am 11. Oktober gemeinsam mit den weiteren Bewerbern eine erste Präsentation. Über die WM-Vergabe entscheidet der Rat der IHF am Montag, 28. Oktober, anlässlich seiner ersten Sitzung nach dem Kongress in Doha.
Noch am Samstagabend nahm das neue DHB-Präsidium mit einer konstituierenden Sitzung seine Arbeit auf. Nächster gemeinsamer Termin ist eine Klausurtagung am 4. und 5. Oktober im Schloss & Gut Liebenberg.