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DHB-Ehrenpräsident Ulrich Strombach wird 70

13.01.2014
13.01.2014 · Home, Verband · Von: tok

DHB-Ehrenpräsident Ulrich Strombach wird 70

Ehrentag für den Ehrenpräsidenten des Deutschen Handballbundes: Ulrich Strombach feiert am Montag, 13. Januar, seinen 70. Geburtstag. Der Gummersbacher Rechtsanwalt war mehr als anderthalb Jahrzehnte erster Mann im DHB, prägte diesen und begleitete in dieser Zeit auch den Umzug des Handballsports aus den kleinen Schulturnhallen in die großen Arenen.

„Der deutsche Handball hat Ulrich Strombach viel zu verdanken. Die großen sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre sind auch mit seinem Namen verbunden”, sagt Bernhard Bauer, der beim DHB-Bundestag im September 2013 zu Strombachs Nachfolger gewählt wurde. „Der DHB gratuliert zum runden Geburtstag und denkt dabei nicht nur an Ulrich Strombach, sondern auch an dessen Frau Ingrid, die das ehrenamtliche Engagement ihres Mannes über Jahre unterstützt hat.”

Groß geworden im VfL Gummersbach, vertrat Strombach erst die Interessen der Männer-Bundesliga. 1988 übernahm er als Mitglied der Technischen Kommission ein erstes Amt im DHB, stieg fünf Jahre darauf zum für den Leistungssport zuständigen Vizepräsidenten auf und folgte 1998 auf den damaligen DHB-Präsidenten Bernd Steinhauser. Den Höhepunkt seiner Funktionärslaufbahn erlebte Strombach 2007 mit dem Gewinn der Männer-Weltmeisterschaft im eigenen Land. In seine Zeit fielen auch der EM-Titel und Olympiasilber 2004, WM-Bronze 2007 der Frauen sowie zahlreiche Medaillen der männlichen und weiblichen Nachwuchsmannschaften.

Von 1996 bis 2008 war der Jurist auch Präsident des IHF-Schiedsgerichts. Zudem zählte er zu den Mitgliedern des ICAS (International Council of Arbitration for Sport) in Lausanne. Für seine Verdienste ist der Vater von drei Söhnen bereits 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Beim Bundestag in Düsseldorf ist Strombach per Akklamation zum ersten Ehrenpräsidenten des DHB gewählt worden. „Ich werde mich nicht vom Handball lösen”, sagte Strombach damals. Als Ehrenpräsident hat er weiterhin einen Platz im neuen Bundesrat.