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Handball-Bundesliga der Frauen: Jugendzertifikat und neuer Leiter der Geschäftsstelle

15.01.2016
15.01.2016 · Home, Verband · Von: HBF - PM

Handball-Bundesliga der Frauen: Jugendzertifikat und neuer Leiter der Geschäftsstelle

Auf ihrer Mitgliederversammlung in Kassel hat die Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) zwei zentrale Weichen gestellt: Zum einen beschlossen die Vereine der 1. und 2. Bundesliga die Einführung eines Jugendzertifikats, zum anderen wurde mit Christoph Wendt der Leiter für die Geschäftsstelle in Dortmund vorgestellt.

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei der HBF in Dortmund", blickte Christoph Wendt in Kassel auf seine neue Tätigkeit. Der diplomierte Sportmanager, der ab dem 1. Februar die Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga der Frauen leiten wird, stellte sich den Vereinen auf der Mitgliederversammlung vor und unterschrieb vor Ort den Vertrag.

Wendt ist im Handball kein Unbekannter: Er begann 2005 beim HSV Hamburg zunächst als Leiter der Geschäftstelle und fungierte in der Folge als Prokurist und Geschäftsführer. Ab 2014 war Wendt selbständig und kehrt nun in den Handball zurück, mit Vorfreude auf die neue Aufgabe: "Gemeinsam mit den Vereinen wollen wir die Handball-Bundesligen der Frauen weiter professionalisieren. Ein wichtiger Aspekt wird dabei sein, die Aufmerksamkeit rund um die HBF und den Frauen-Handball allgemein zu steigern."

Der Ligaverband der Frauen hatte die Stelle im vergangenen Herbst ausgeschrieben, Wendt sich in der Folge gegen eine Vielzahl von Konkurrenten durchgesetzt. "Wir sind uns sicher, mit der neuen Geschäftstelle in Dortmund und der Besetzung der Leitung durch Christoph Wendt große und richtige Schritte in Richtung der weiteren Professionalisierung in der Frauenbundesliga gemacht zu haben", zeigte sich der HBF-Vorsitzende Berndt Dugall zuversichtlich.

Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga beschlossen in Kassel mit der Einführung eines Jugendzertifikats zudem einen weitere Neuerung: Anhand entsprechender Kriterien wird ab der kommenden Saison die Nachwuchsarbeit der Vereine überprüft, bei Nichterfüllung wird eine Ausgleichszahlung in einen Ausbildungsfonds fällig. "Die enorme Zustimmung bei der Einführung des Zertifikats unterstreicht, dass sich die Vereine der Frauenbundesligen ihrer Verantwortung für den Handball bewusst sind", so Dugall.