Kooperationsvereinbarung zwischen DHB und LSB Niedersachsen
Kooperationsvereinbarung zwischen DHB und LSB Niedersachsen
Am Rande das Medientreffs der deutschen Handball-Nationalmannschaft in Hannover haben Deutscher Handballbund und Landessportbund Niedersachsen am Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Das entsprechende Papier signierten DHB-Vizepräsident Leistungssport Bob Hanning und LSB-Direktor Reinhard Rawe.
Derzeit sind 22 Kinder und Jugendliche im Lotto-Sport-Internat des LSB Niedersachsen untergebracht und werden vom HV Niedersachsen gezielt gefördert. Mit der Kooperationsvereinbarung ist Handball im LSB Niedersachsen anerkannte Schwerpunktsportart geworden. „Die optimale Kombination von leistungssportlicher und schulischer Ausbildung ist ein Grundelement in unserem Fördersystem, das wir mit solchen Kooperationsvereinbarungen weiter stärker wollen”, sagte Hanning.
Die Kooperation spiegele die „Ergebnisse kontinuierlicher Arbeit unserer Mitarbeiter im Bereich der Leistungsförderung“ wider, sagte HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde mit Blick auf das Regionalkonzept, das die Landestrainer Christine Witte und Christian Hungerecker mit dem Antrag an den Deutschen Olympischen Sportbund auf den Weg gebracht hatten.
Wesentliche Bestandteile des Konzeptes sind unter anderem die Förderstrukturen des Verbandes, angefangen bei den Talentsichtungen der Gliederungen bis zur Vorstellung der Kader-Athleten während des Länderpokals des Deutschen Handballbundes, angefangen bei den Stützpunktsystemen bis zur Qualifikation der einzelnen Auswahltrainer.
Befristet ist die Anerkennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund zunächst bis zum Jahr 2016. Witte und Hungerecker von einer Vielzahl von Annehmlichkeiten, in deren Genuss die Kader-Athleten des Verbandes gelangen würden, etwa durch die Nutzung der Angebote des Olympiastützpunktes Niedersachsen.