Strombach: „Konsequent in die Jugend investieren”
Strombach: „Konsequent in die Jugend investieren”
Knapper Rück-, aber auch umfangreicher Ausblick: Ulrich Strombach konzentrierte sich beim DHB-Bundestag in seinem letzten Bericht als Präsident des Deutschen Handballbundes aufs Ganze. Insbesondere zum sportlichen Teil sagte der 69-Jährige am Samstag in Düsseldorf mit Blick auf die aktuelle sportliche Situation der Männer-Nationalmannschaft: „Wir dürfen uns nicht nur an einzelnen Ergebnissen erfreuen, sondern wir müssen uns immer vielmehr fragen, wie wir den dauerhaften Erfolg unseres Flaggschiffs sicherstellen können.”
Um dies zu schaffen, sieht der Gummersbacher „keine Alternative, als konsequent in unsere Talente investieren und vor allem unseren Top-Talenten auch in Zukunft ein stabiles Umfeld für Handball als Leistungssport zu erhalten und auszubauen”. Bei all diesen Überlegungen sei auch „unsere Frauen-Nationalmannschaft richtungweisend für die Entwicklung des Handballs”.
Strombach verwies auch auf die Entwicklung der Verbandsfinanzen und den dazu gehörenden Bericht des zuständigen DHB-Vizepräsidenten Wolfgang Gremmel, der ebenfalls 1998 ins Amt gewählt worden war. „Die Finanzen konsolidiert zu haben, ist nicht nur ein Verdienst des Präsidiums, sondern aller Mitarbeiter”, sagte Strombach.
Zum Ende seines Berichtes kündigte Strombach an: „Ich werde dem Handball in jeder mir möglichen Weise weiterhin freundschaftlich zur Verfügung stehen.”
Wenig später brachte der DHB-Bundestag, moderiert vom bisherigen DHB-Vize Recht Heinz Winden, mit einstimmigem Votum die strukturellen Änderungen im DHB mit einer Neufassung der Satzung auf den Weg.