WM-Bewerbung 2019 mit Katrin Müller-Hohenstein und Paul Drux
WM-Bewerbung 2019 mit Katrin Müller-Hohenstein und Paul Drux
Gemeinsam mit dem Dansk Håndbold Forbund bewirbt sich der Deutsche Handballbund am kommenden Montag in Doha/Katar um die Männer-Weltmeisterschaft 2019. Im deutsch-dänischen Präsentationsteam stehen nicht nur DHB-Präsident Bernhard Bauer und DHB-Handballmanager Heiner Brand, sondern auch Jugendnationalspieler Paul Drux und Katrin Müller-Hohenstein, Moderatorin des ZDF-Sportstudios. Auch DHB-Vize Leistungssport Bob Hanning wird vor Ort sein. Den dänischen Part übernehmen Bauers Kollege Per Bertelsen, DHF-Generalsekretär Morten Stig Christensen, Kim Klastrup (Corporate Branding Director Grundfos), U19-Weltmeister Niclas Kirkelokke und Moderatorin Line Baun Danielsen.
„Vor gut zwei Wochen haben wir beschlossen, uns gemeinsam mit Dänemark als Ausrichter zu bewerben. Das Projekt ist faszinierend”, sagt DHB-Präsident Bernhard Bauer. „Wir möchten mit unserer Kooperation nicht nur in unseren beiden Ländern für den Sport begeistern, sondern mit einem erfolgreichen Turnier einen Beitrag für die gesamte Handballfamilie leisten. Die deutsch-dänische Männer-WM 2019 soll Basis für einen weltweiten Fortschritt sein.”
„Gemeinsam mit Deutschland machen wir ein tolles Angebot für die Handball-Welt”, sagt DHF-Präsident Per Bertelsen. „Wir hoffen, dass wir mit unserem schlüssigen Konzept eine Mehrheit finden. Dänemark und Deutschland wünschen sich, die weltweite Entwicklung des Handballsports als gemeinsame Ausrichter der Männer-WM 2019 unterstützen zu können.”
Über die Vergabe der Männer-WM 2019 entscheidet der Rat der Internationalen Handball Föderation am Montag in seiner ersten Sitzung, die auf den 34. Ordentlichen Kongress des Weltverbandes folgt. Mitbewerber sind Polen, Schweden, Norwegen sowie in einer weiteren gemeinsamen Bewerbung Ungarn und die Slowakei. Mit einem Ergebnis ist am späten Nachmittag zu rechnen.
Inzwischen haben DHF und DHB unter www.denmark-germany2019.com eine gemeinsame Website gestartet, welche die deutsch-dänischen Pläne unter dem Slogan „Come together” illustriert. Dänemark tritt mit den Standorten Herning und Kopenhagen an, Deutschland stellt in der WM-Bewerbung beispielhaft Berlin, Hamburg, Köln, Kiel, Mannheim und München als mögliche Standorte der Männer-Weltmeisterschaft vor. „Um ein schlüssiges und für die internationalen Entscheider im Rat der IHF gut nachvollziehbares Konzept präsentieren zu können, müssen wir beispielhafte Spielorte benennen. Die Auswahl ist das Ergebnis konzeptioneller Überlegungen, hat aber lediglich vorläufigen Charakter”, betont DHB-Präsident Bauer. „Erst im Falle einer Vergabe der Männer-WM 2019 an Deutschland und Dänemark werden wir, verbunden mit dem Aufbau einer entsprechenden Organisation, über die deutschen Spielorte entscheiden.” Fest steht indes, dass die Halbfinals in Deutschland stattfinden sollen und Dänemark Schauplatz des Endspiels sein wird.
DHB-Präsident Bauer sowie die Liga-Präsidenten Reiner Witte (Männer) und Berndt Dugall (Frauen) nehmen ab diesem Samstag als Abgeordnete bereits am Kongress teil. Auf der Agenda stehen zahlreiche Wahlen, darunter auch die des amtierenden IHF-Präsidenten Dr. Hassan Moustafa, der erneut kandidieren wird.