Vor dem Mindener Besuch in Stade: Keine Schönspielerei
Vor dem Mindener Besuch in Stade: Keine Schönspielerei
Zwei Siege aus drei Auswärtsspielen konnte der HSV Minden-Nord bisher verbuchen und will nach zwei Niederlagen in Folge beim Aufsteiger in Stade die Trendwende schaffen.
„Schönspielerei interessiert am Samstag nicht“, macht Stephan Kleine keinen Hehl daraus, dass am Ende der 60 Minuten nur die zwei Punkte zählen werden. Nach den Niederlagen gegen die Spitzenteams Badenstedt und Bremen warten nun die Teams aus dem Mittelfeld auf die Kleine-Sieben. „Da gilt es, gegen Mannschaften auf Augenhöhe zu punkten“, hofft der HSV-Coach auf eine kleine Serie, die den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern soll. Und beim VfL Stade - der nach seinem freiwilligen Rückzug aus der 3. Liga im Mai 2012 den direkten Wiederaufstieg mit nur vier Minuspunkten realisierte - soll der Startschuss zu dieser Serie fallen.
Den Mittelfeldkonkurrenten stuft Kleine als einen gefährlichen Gegner ein, „sofern dieser ins Rollen kommt“. Die Stärken der Hansestädterinnen liegen vor allem in Rückraum mit der starken Spielmacherin Jessica Galle sowie dem Kreisspiel mit Anne Heinsohn. Neben diesen beiden fiel auch Dragica Klindo beim Videostudium auf. Die Defensivreihe der Mindenerinnen wird also Schwerstarbeit verrichten müssen.
„Leider fehlt uns Steffi Theman wegen einer Fußverletzung. Sie ist nicht nur für unsere Abwehr ein wichtiger Baustein“, bedauert Kleine, dem jedoch mit Jana Schuck, Leonie Wöbking und Imke Viering drei weitere Linkshänderinnen zur Verfügung stehen.