Haldensleben schlägt sich gegen Blomberg achtbar
Haldensleben schlägt sich gegen Blomberg achtbar
Der Start in die Jugendbundesliga wurde am Wochenende in Berlin mit Bravour vollzogen: Die weibliche A-Jugend des HSV Haldensleben hatte in den ersten Spielen der Gruppe 5 gegen den Vizemeister des Vorjahres, die HSG Blomberg-Lippe, anzutreten und erspielte ein achtbares 32:33. Trotz der knappen Niederlage verließ das Team mit erhobenem Haupt das Parkett und blickt mit der Bestätigung, spielerisch mit den Besten in der Bundesliga mithalten zu können, den nächsten Aufgaben optimistisch entgegen.
In den weiteren Partien unterlag Gastgeber Füchse Berlin Reinickendorf der HSG Blomberg-Lippe mit 18:37 (11:18) und der HSG Handewitt/Harrislee mit 24:28 (11:13).
An Ehrgeiz und Motivation lag es nicht, dass dem HSV Haldensleben gegen Blomberg die Startphase mit einem 0:4-Rückstand misslang. Samanta Umbusch zeigte nun ihre spielerische Klasse und war mehrfach bei der Aufholjagd zum 4:6 erfolgreich. Nun hielten die HSV-Mädchen das Spiel offen (6:8), mussten sich dann aber ab der 15. Minute fünfmal in Unterzahl des gegnerischen Drucks erwehren. Technische Fehler und ungenaues Passspiel der HSV-Sieben ermöglichten es den Blombergerinnen, auf 10:16 und schließlich 13:21 bis zur Halbzeit davon zu ziehen.
Mit einer klaren Kampfansage und willens, sich in der zweiten Halbzeit stärker zu präsentieren, begann der zweite Spielabschnitt durch drei Treffer in Folge zum 16:21. Aber die robust spielenden Westfälinnen wehrten sich noch erfolgreich (18:24). Als auch sie mit Zeitstrafen bedacht wurden, verkürzten die HSV-Mädchen in dieser ansehenswerten Partie auf 27:30. Großen Anteil daran hatte auch die Torhüterin Schick, die reaktionsschnell etliche gegnerische Chancen parierte. Das Spiel war längst nicht entschieden.
Leider wurde in der 54. Minute Umbusch mit der dritten Hinausstellung bestraft, und eine Minute später erwischte es auch noch Schmitz. Diese zahlenmäßige Übermacht nutzten die Gegnerinnen zu drei weiteren Toren und erhöhten auf 27:33. Aber in den letzten vier Spielminuten bewiesen die Haldensleberinnen ihr Können und trafen noch fünfmal zum aus HSV-Sicht unglücklichen 32:33 Endstand.
HSV Haldensleben: Schäfer, Schick; Dang (2), L. Umbusch (3), Buthut, Feller (4), Dorow (1), Kortz (5), Ewert, Schmitz (5/3), S. Umbusch (6), Ruschau (2), Rips (4)
Zeitstrafen: HSV (9), Blomberg-Lippe (4)
Siebenmeter: HSV (3/3), Blomberg-Lippe (3/2)