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FDDH unterstützt Projekte der DHB-Jugend mit 15.525 Euro

21.01.2014
21.01.2014 · Home, Verband, JBLH weiblich, Jugend, FDDH · Von: PM

FDDH unterstützt Projekte der DHB-Jugend mit 15.525 Euro

Fördergelder in einer Gesamtsumme in Höhe von 33.525 Euro investiert der Freundeskreis des Deutschen Handballs (FDDH) im Kalenderjahr 2014 in Projekte und Vorhaben der Jugend des Deutschen Handballbundes sowie der Regional- und Landesverbände. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Vorstandes am 11. Januar in Berlin. Berücksichtigt haben die Förderer dabei auch neun Anträge der DHB-Jugend, die um die Förderung der Gütesiegel-Vorhaben, das Einrichten des WJ-Bundesliga-Video-Spielbeobachtungsserver, für Jugendkongressplanungen, Mädchenförderprogramme, eine Schulhandballdatenbank, die Fortführung des  Handball-Stars-Schulprojektes, die Förderung Integrativer Handball sowie um die Vergabe von Medaillen für die Länderpokal-Finalturniere und anstehenden Talente-Sichtungen gebeten hatte.

Georg Clarke, DHB-Vizepräsident für Jugend, Bildung und Schule, würdigt das Engagement der Mitglieder des FDDH: „Der FDDH fördert seit vielen Jahren die Handballjugend in Deutschland. Ohne dieses Engagement wäre das ein oder andere Projekt gar nicht möglich. Insbesondere die der in Zukunft weisenden Projekte für das Gewinnen von Kindern und Jugendlichen.“

Die 33.525 Euro, die der Freundeskreis in diesem Jahr ausschüttet, „sind knapp 9000 Euro mehr, als wir für das Jahr 2013 zur Verfügung stellen konnten“, sagt FDDH-Schatzmeister Jochen Kurth. Möglich geworden sei das durch einmalige Spendenumwidmungen des DHB und dessen Gliederungen.

Laut FDDH-Vorsitzenden Henning Opitz bilde die Aufstellung der Förderanträge aus der DHB-Jugend und den Landes- sowie Regionalverbänden die Vielfalt in der Nachwuchsarbeit der deutschen Handball-Familie ab.

Genannt sind unter anderem Projekte zum Gewinnen von Nachwuchshandballern, vor allem von Mädchen, Aktionen in Schulen und Kindertagesstätten, Spielfeste, Straßenhandball-Aktionen, Camps, aber auch Qualifizierungs- und Sichtungsmaßnahmen sowie Vorhaben zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. „Wir versuchen, das Engagement nach besten Kräften zu unterstützen“, sagt Opitz. 

Von den 33.525 Euro fließen 15.525 Euro in Projekte und Vorhaben der DHB-Jugend, 16.000 Euro in Vorhaben der Regional- und Landesverbände sowie in die Nachwuchsarbeit des Schiedsrichterwesens. Mit 2000 Euro unterstützt der FDDH die Teilnahme der Liebfrauenschule Mühlhausen an der Handball-Schul-Weltmeisterschaft 2014 in der Türkei. Die Liebfrauenschule hatte sich im Zuge des Finales des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia 2013“ für die Teilnahme an der Schul-WM qualifiziert.

Im Februar und März erhält die Handballjugend im Deutschen Handballbund zweckgebundene Sachzuwendungen in Höhe von 3825 Euro. Mit diesen werden die Kosten für 380 Medaillen anlässlich der Länderpokal-Finalturnier der weiblichen Jugend sowie der Jungen- und Mädchen-Sichtungen in Kienbaum und Ruit gedeckt. Im April kommen zweckgebundene Geldzuwendungen in Höhe von 11.700 Euro hinzu. Diese Mittel stehen für das Gütesiegel des DHB, eine Video-Spielbeobachtungs-Server der Jugendbundesliga weiblich sowie Jugendkongressplanung, Mädchenförderprogramme , Handball-Stars go School und der Förderung des integrativen Handballs zur Verfügung.

Aktuell verfügt der Freundeskreis über gut 200 Mitglieder. Opitz: „Jedes neues Mitglied oder auch Spenden versetzen uns in die Lage, unsere Hilfe weiter auszubauen.“ Gegründet wurde der Freundeskreis des Deutschen Handballs 1991. Schatzmeister Kurth: „Ende des Jahres werden wir seit Gründung über 370.000 Euro an Fördergeldern ausgeschüttet haben.“ Beitrittserklärungen hat der Freundeskreis auf seinen Internetseiten unter www.fddh.de hinterlegt.

Auch Frank von Behren, 168-maliger Nationalspieler, der 14 Jahre aktiv in der Bundesliga aktiv war und heute unter anderem als Handball-Experte für Eurosport tätig ist, begrüßt die Breite des Engagements des FDDH in der Förderung der Handballjugend: „Der FDDH gilt als verlässlicher Partner des Deutschen Handballbundes und seiner Landesverbände in der leistungssportlichen Nachwuchs- und Talentförderung, verliert dabei aber auch nicht die Förderung des Breitensports durch die Vereine aus dem Blick.”