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Abwehrumstellung bringt für Springe die Wende

06.10.2013
06.10.2013 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Nord · Von: PM

Abwehrumstellung bringt für Springe die Wende

Es war ein Derby zwischen dem HSV Hannover und den HF Springe mit allem, was dazugehört: eine volle Halle, zwei stimmgewaltige Fanlager und ein spannendes Handballspiel, das letztlich mit einem 27:25-Erfolg der Springer endete.

Die Handballfreunde Springe fanden dabei vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Technische Fehler, Fehlwürfe und Abspielfehler reihten sich fast nahtlos aneinander. Mehrfach lagen die Spieler von Trainer Holger Schneider mit vier Treffern im Rückstand, da die beiden HSV-Rückraumspieler David Sauß und Lukas Ossenkopp immer wieder zu einfachen Torerfolgen kamen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnten die Springer Herren den Rückstand bis zum 14:13-Halbzeitstand verkürzen.

Auch nach dem Seitenwechsel liefen die Handballfreunde zunächst einem Rückstand hinterher. Es dauerte dann auch bis zur 36. Minute bevor Daniel Deutsch den ersten HF-Treffer zum 17:14 in Halbzeit zwei erzielen konnte. HF-Trainer Holger Schneider stellte wenig später seine Abwehr auf eine 5:1-Formation um und Mustafa Wendland löste Jendrik Meyer zwischen den Pfosten ab. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung.

Als Maximilian Kolditz in Minute 45 zum 20:20 ausgleichen konnte, waren die HF-Herren endlich im Spiel. Mustafa Wendland machte drei Großchancen der Hannoveraner zunichte und Justin Brand führte im Springer Rückraum klug Regie. Eine Minute vor Spielende erzielte Janis Helmdach, unter dem frenetischen Jubel der mehr als 200 mitgereisten HF-Fans, die 25:26-Führung für sein Team. Den folgenden Angriff der Hausherren konnten die Springer erfolgreich abwehren und abermals Janis Helmdach sorgte mit seinem achten Treffer für den 25:27 Endstand.

HF-Trainer Holger Schneider nach Spielende: „Die erste Halbzeit war die schlechteste Halbzeit, die ich in dieser Saison von meiner Mannschaft gesehen habe. Am Ende muss ich meiner Mannschaft aber auch ein großes Kompliment machen, denn sie hat nie aufgesteckt und vor allem die jungen Spieler haben heute einen großen Anteil an unserem Erfolg.”

HF Springe: Jendrik Meyer und Mustafa Wendland (beide Tor); Janis Helmdach 8, Pawel Pietak 7/2, Claus Karpstein 5, Daniel Deutsch 4, Lukas Reese 2, Maximilian Kolditz 1, Slava Gorpishin, Justin Brand, Arkadiusz Bosy, Jonas Borgmann