Tabellenführer Baunatal überzeugt in der Breite
Tabellenführer Baunatal überzeugt in der Breite
Auch den Heimspielstart in das zweite Saisondrittel haben die Handballer vom GSV Eintracht Baunatal erfolgreich gestaltet. Nachdem sich das Team von Trainer Ralf Horstmann in der Vorwoche in Münden durchgesetzt hatte, folgte am Samstag der Erfolg in der Rundsporthalle gegen den TV Groß-Umstadt. Nach 60 Minuten leuchtete ein klarer 38:29 (16:12)-Erfolg auf den Anzeigetafeln auf.
Doch anfangs lief bei Baunatalern noch nicht alles rund. Der TV empfing den Gastgeber mit einer offensiv eingestellten Deckungsreihe. Paul Gbur und Marvin Gabriel wurden zunächst mit einer Manndeckung bedacht. Nach dem 2:1 durch Phil Räbiger waren es die Gäste, die bis zum 10:10 (23. Minute) vorlegten, während Baunatal postwendend nachzog. Bis zur Halbzeitpause bestimmten nun die Hausherren das Geschehen, nachdem Felix Geßner und Gbur auf 13:11 Tore erhöhten und Colin Räbiger einen Siebenmeterwurf von Maximilian-Leon Bettin vereitelte. Nach 30 Minuten führte die Eintracht somit vier Treffern (16:12).
Aufgeben galt für Groß-Umstadt allerdings nicht. Die Gäste aus Südhessen warfen weiterhin alles in die Waagschale und glichen zum 16:16 aus. Erst eine Auszeit von Horstmann brachte die Wende. Der TV musste seinem Tempo Tribut zollen, während sich der Tabellenführer auf 22:17 Tore absetzte (39.). Außerdem stach ein weiterer Trumpf des Heimteams: die Ausgeglichenheit des Kaders. Horstmann wechselte munter durch und konnte sich sicher sein, dass dies das Spiel des GSV nicht schwächen würde.
Über 25:18 (45.) und 30:22 (51.) bauten die Männer aus Großenritte die Führung bis zum Abpfiff auf neun Tore aus. Wie im letzten Heimspiel gegen die SG Wallau war es erneut Marek Werner vorbehalten, den letzten Treffer der Eintracht zu markieren. Bis auf Kapitän Florian Ochmann, der nur in der Defensive zum Einsatz kam, trugen sich alle Feldspieler in die Torschützenliste ein. Ehe am 14. Dezember das letzte Spiel des Jahres 2013 gegen den MTV Vorsfelde ansteht, muss sich der Tabellenführer der 3. Liga Ost zweimal in der Fremde beweisen (Bad Blankenburg und Aschersleben).