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Gummersbacher U23 kann gegen Ratingen nicht punkten

17.03.2015
17.03.2015 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel West · Von: pm verein

Gummersbacher U23 kann gegen Ratingen nicht punkten

Nach dem starken Auftritt in der Vorwoche gegen die Duisburger Löwen konnte die U23 des VfL Gummersbach am Sonntagabend gegen die SG Ratingen nicht an ihre zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen und unterlag am Ende unglücklich mit 24:26 (14:12).

Die in den vergangenen Partien stark agierende Abwehr der Gummersbacher fand vor allem gegen Ratingens Rene Zobel kein Mittel, ihn nachhaltig in seinen Kreisen zu stören. Mit zehn Treffern war Zobel bester Werfer der Partie. Srdjan Predragovic, der zuletzt im Angriff Garant des Gummersbacher Erfolges war, wurde von Ratingen über weite Phasen des Spieles kurz gedeckt. Trotzdem traf er noch sieben Mal. Doch diesmal konnte er der Partie nicht seinen Stempel aufdrücken.

Dabei hatten die Hausherren nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte nach dem Wiederanpfiff rasch einen Drei-Tore-Vorsprung heraus gespielt. Nach 35 Minuten stand es 17:14. Auch nach 40 Minuten (20:17) deutete noch einiges auf einen erneuten Gummersbacher Sieg hin. Doch plötzlich schien der Faden des VfLSpiels gerissen zu sein. In dieser Phase scheiterten Philipp Jaeger und Lars Jäckel vom Siebenmeterpunkt, so dass Ratingen nicht nur ausgleichen, sondern bis zur 55. Minute mit zwei Toren in Führung gehen konnte. Als Predragovic dann nach 58 Minuten beim Stand von 24:25 für zwei Minuten vom Platz musste, waren Gummersbachs letzte Hoffnungen auf einen Punktgewinn Geschichte und die Enttäuschung groß.

„Das war eine ärgerliche Niederlage. Wir haben die Partie leichtfertig aus der Hand gegeben, weil wir in der Abwehr nicht konzentriert genug zur Sache gegangen sind und uns kleine Nachlässigkeiten erlaubt haben“, sagte Gummersbachs Trainer Georgi Sviridenko. Und vorne im Angriff habe die Mannschaft zu viel verworfen. „Das muss man einfach so sehen. In der entscheidenden Phase haben wir zu viel in Eins-gegen-Eins-Situationen verloren oder die Würfe aus der zweiten Reihe waren nicht gut genug vorbereitet“, so Sviridenko. Auch die zuletzt so gute Stimmung und die Körpersprache der Mannschaft hätten diesmal nicht gestimmt. „Leider ist es nicht gelungen, das noch einmal zu pushen. Das Spiel gegen diesen Gegner hätten wir genau wie in der Vorwoche gegen Duisburg gewinnen können. Wir hatten alles in der Hand.“

Nach der Niederlage steht der VfL nun auf dem zwölften Tabellenplatz. Der Neusser HV konnte sich durch einen überraschenden Sieg gegen die SG Schalksmühle-Halver am VfL vorbei schieben. Im Kellerduell siegte aber Soest gegen die Duisburger Löwen, so dass die Gummersbacher nach wie vor drei Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz haben.

Mit dem SV 64 Zweibrücken kommt am nächsten Sonntag der Tabellenfünfte in die Gummersbacher SCHWALBE arena. VfL Gummersbach: Erlinghagen (2), Strohl (6), Jaeger (3), Beckers (1), Jäckel (5), Predragovic (7).