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Höchster Saisonsieg: Tolles Spiel gegen Neuss

24.11.2013
24.11.2013 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel West · Von: tok

Höchster Saisonsieg: Tolles Spiel gegen Neuss

Am Samstagbend feierte die HSG Varel-Friesland gegen den Neusser HV den bisher höchsten Sieg der Saison in der 3. Liga West. Beim 34:17 waren Niels Bötel (8/4) auf Vareler Seite und Lukas Schlösser (8/2) beim Gast vor 332 Zuschauern die erfolgreichsten Schützen.

Als Lukas Schlösser in der vierten Spielminute der 2:1-Führung für den Neusser HV erzielte, ahnte niemand in der Manfred-Schmidt-Sporthalle, was nun folgen sollte. „Wir dürfen nicht noch einmal in eigener Halle gegen einen Aufsteiger verlieren“, hatte HSG-Trainer Andrzej Staszewski vor der Partie gesagt. „Dass es so gehen würde, hatte ich nicht erwartet“, so sein Statement nach dem Spiel. Doch was war passiert?

Die Vareler Spieler stellen fortan eine Abwehr, an der sich die Gäste aus Neuss den Zähne ausbeißen, und kommen die Spieler vom NHV zum Wurf, ist ein überragender André Seefeldt im Vareler Tor da, um zu parieren. Und im Angriff läuft es auch: 1. Welle, 2. Welle oder gebundenes Spiel - die Vareler Schützen treffen nach Belieben. So wird aus dem 1:2 ein 12:2! Mit diesen 14 überragenden Minuten legt die HSG den Grundstein für den deutlichen Sieg. Varel nimmt dann etwas Tempo raus, und nach 30 Minuten werden beim Stand von 17:6 die Seiten gewechselt.

„Ich habe meinen Jungs gesagt, jetzt geht es bei 0:0 wieder los“, sagte Staszewski, um zu verhindern, dass seine Jungs den Gegner im zweiten Abschnitt auf die leichte Schulter nehmen. Doch von Schlendrian keine Spur - die Vareler Spieler machen da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. 22:9 nach 40 Minuten; 30:13 durch Debütant Christian Schmidt nach 50 Minuten: Die HSG ist in allen Belangen überlegen. Und so endet beim Stand von 34:17 ein Handballspiel, wie es die Vareler Fans lange nicht gesehen haben.

„Wir haben 60 Minuten sehr diszipliniert gespielt“, lobte Staszewski die Leistung seiner Spieler, ohne jemanden hervorheben zu wollen. Und doch muss man sagen, dass heute die Abwehr und besonders die Leistung der Torhüter den Unterschied gemacht haben: André Seefeld mit einer sagenhaften Quote von 68 Prozent, und als Hendrik Legeler in der 44. Minute eingewechselt wurde, konnte auch er 50 Prozent aller Bälle halten - sensationell!

Nächstes Wochenende geht es weiter: Am Samstag geht es zum TV Korschenbroich. Anpfiff beim Tabellenfünften ist um 19.30 Uhr.

HSG Varel-Friesland: Seefeldt, Legler; Bötel (8/4), Bubalo, A. (4), Janßen, J. D., Schinnerer (2), Bubalo, P. (6), Linda (2), Staszewski (2), Schmidt (2), Lemke (3), Libergs (5)