Vareler Niederlage gegen Ferndorf
Vareler Niederlage gegen Ferndorf
Die HSG Varel-Friesland hat das Spiel beim Tabellenführer der 3. Liga West verloren: Am Samstagabend gab es eine 24:22-Niederlage gegen den TuS Ferndorf.
Die HSG beginnt gut, und so steht es nach sechs Minuten 3:4. Doch die Gastgeber drücken jetzt auf Tempo und sind damit erfolgreich: Nur vier Minuten später steht es 8:4, und die Vareler müssen einem Rückstand hinterherlaufen. Zwar kommen sie nach drei Toren in Folge schnell wieder heran, doch zum Ausgleich reicht es nicht. Und was jetzt noch keiner weiß: Dieser Umstand wird sich im weiteren Verlauf des Spieles auch nicht mehr ändern. Die Spieler um Kapitän Niels Bötel lassen den übermächtigen Tabellenführer nie weit weg ziehen - schaffen es dennoch nicht, die Partie auszugleichen. So geht es über 10:9 und 12:10 beim Stand von 15:13 in die Pause.
Zum Beginn der zweiten Halbzeit läuft es zunächst für die Siegerländer besser, die bis auf 21:15 davonziehen können. Doch das Team von Trainer Andrzej Staszewski gibt nicht auf und kämpft sich langsam wieder heran. Doch wie gesagt, es reicht nicht, das Blatt zu wenden und so besiegt der TuS Ferndorf nach 60 Minuten die HSG Varel-Friesland mit 24:22.
Nach dem Spiel zeigten sich die Vareler enttäuscht, wäre doch gegen den ungeschlagenen Ligaprimus mehr möglich gewesen.
„André Seefeldt hat heute super gehalten (19 Paraden), und die Abwehr hat insgesamt nur 24 Tore gegen den Spitzenreiter kassiert - das war sehr gut”, analysierte HSG-Coach Andrzej Staszewski nach der Partie. „Das Problem lag im Angriff, wo wir es heute viel zu oft nicht geschafft haben, hundertprozentige Chancen zu nutzen. Die Ferndorfer 3:2:1-Deckung hat unseren Rückraum abgemeldet, umso wichtiger wäre es gewesen, die freien Bälle vom Kreis und die Gegenstöße ins Tor zu werfen, doch das ist uns einfach nicht gelungen.” Doch zu viel über die Niederlage ärgern sollten sich die Vareler nicht. „Die Mannschaft hat die ganze Zeit vorbildlich gekämpft”, sagt Staszewski. „Und wir sind auch wieder ein kleines Stück weiter gekommen. Daran müssen wir beim nächsten Heimspiel anknüpfen.”
Dazu hat die HSG schon bald die Gelegenheit, denn das nächste Spiel in der heimischen Manfred-Schmidt-Sporthalle findet bereits am 3. Oktober statt. Gast ist dann um 17 Uhr die SG Schalksmühle-Halver.
HSG Varel-Friesland: Seefeldt, Legler; Bötel (2/1), Bubalo, A., Janßen, J. D., Janßen, H. (6), Schinnerer (1), Bubalo, P. (4), Linda (2), Staszewski, (1), Lemke (2), Libergs (4)