Schwieriges Los in der Qualifikation zur U20-Weltmeisterschaft
Schwieriges Los in der Qualifikation zur U20-Weltmeisterschaft
Die Juniorinnen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes muss in der Zeit vom 18. bis zum 20. April mit Spanien und Bulgarien um die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft kämpfen. Bulgarien hat das erste Recht, das Turnier auszurichten. Dies ist das Ergebnis der Auslosung, die am heutigen Dienstag in Wien in der Zentrale des europäischen Verbandes EHF stattfand.
„Einfach kann jeder”, sagte Maik Nowak, für den weiblichen Nachwuchs zuständiger Leistungssportkoordinator. „Das ist eine Herausforderung, die wir gern annehmen, denn wir wollen zur WM.”
Im März war das Team der Jahrgänge 1994 und jünger der spanischen Auswahl bei einem Turnier in Süddeutschland mit 20:35 unterlegen gewesen. Bei der U19-EM im August belegte die deutsche Mannschaft unmittelbar vor Spanien den zehnten Platz.
Ihre Teilnahme an der WM sicher haben neben Gastgeber Kroatien auch U19-Europameister Russland, der im August unterlegene Finalist Ungarn sowie U18-Weltmeister Dänemark. Aus Gruppe 1 bis 3 qualifizieren sich die ersten beiden Teams für die U20-WM, aus den weiteren Gruppen lediglich der Sieger. Insgesamt werden vom 29. Juni bis zum 13. Juli in Kroatien 24 Mannschaften an der U20-Weltmeisterschaft teilnehmen.
Das Ergebnis der Auslosung im Überblick:
Gruppe 1: Norwegen, Tschechien, Türkei, Israel
Gruppe 2: Rumänien, Slowenien, Island, Ukraine
Gruppe 3: Niederlande, Slowakei, Serbien, Polen
Gruppe 4: Portugal, Frankreich, Litauen, Schweiz
Gruppe 5: Schweden, Österreich, Italien
Gruppe 6: Spanien, Deutschland, Bulgarien