Nordmeyer und Smits bleiben an Bord
DHB setzt auf Kontinuität in der Talententwicklung und verlängert die Verträge der U-Bundestrainer
Der Deutsche Handballbund setzt im weiblichen Nachwuchsleistungssport weiterhin auf Kontinuität und Qualität: Die Verträge von Christopher Nordmeyer und Gino Smits wurden jeweils um zwei Jahre bis 2028 verlängert. Nordmeyer bleibt damit Bundestrainer der weiblichen U19/20-Nationalmannschaft, Smits verantwortet auch künftig die U17/18-Auswahl.
Mit der Entscheidung bekräftigt der DHB seinen Anspruch, junge Talente frühzeitig zu fördern, individuell weiterzuentwickeln und nachhaltig an den internationalen Spitzenhandball heranzuführen. Beide Trainer haben in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die weiblichen Nachwuchsnationalmannschaften sportlich erfolgreich entwickelt und zahlreiche Spielerinnen den nächsten Schritt auf ihrem Karriereweg gemacht haben.
Christopher Nordmeyer und Gino Smits zählen zu den prägenden Gesichtern der weiblichen Nachwuchsförderung im deutschen Handball. In enger Zusammenarbeit mit Vereinen, Landesverbänden und den hauptamtlichen Strukturen des DHB begleiten sie junge Spielerinnen auf ihrem Weg in die Nationalmannschaften und schaffen die Voraussetzungen für deren langfristige Entwicklung im Leistungssport.
Nordmeyer wirkt seit Ende 2022 als Bundestrainer der weiblichen U19/20-Nationalmannschaft. Mit großer fachlicher Expertise und einem klaren Fokus auf die individuelle Entwicklung der Spielerinnen hat der 58-jährige Oberstudienrat die Auswahl innerhalb kurzer Zeit in die internationale Spitze geführt. Den vorläufigen mannschaftlichen Höhepunkt dieser Entwicklung bildeten die Goldmedaillen mit den Jahrgängen 2006/07 bei der U19-Europameisterschaft 2025 und der U20-Weltmeisterschaft 2026. Zahlreiche Karrierewege führen bereits jetzt in die A-Nationalmannschaft.
Auch Smits prägt die Entwicklung der weiblichen Top-Talente seit vielen Jahren. Unter seiner Leitung gewann die deutsche U17 bereits 2021 die Silbermedaille bei der Europameisterschaft. Zwei Jahre später folgte mit dem Gewinn der Bronzemedaille ein weiterer internationaler Erfolg. Darüber hinaus hat Smits zahlreiche Spielerinnen auf ihrem Weg in die älteren Nachwuchsnationalmannschaften begleitet und damit Grundlagen für weitere Erfolge des Frauenhandballs geschaffen.
„Christopher Nordmeyer und Gino Smits sind sehr gute Talententwickler. Sie haben in den vergangenen Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass sich viele Spielerinnen auf höchstem Niveau weiterentwickeln und unsere Nachwuchs-Nationalmannschaften zahlreiche Erfolge feiern konnten“, sagt Heike Ahlgrimm, Chefbundestrainerin Nachwuchs weiblich des Deutschen Handballbundes. „Beide stehen für eine nachhaltige und moderne Talentförderung und bereiten unsere Athletinnen optimal auf die nächsten Schritte ihrer leistungssportlichen Karriere vor.“
Ingo Meckes, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, den gemeinsamen Weg mit Christopher und Gino fortzusetzen. Ihre Arbeit hat dazu beigetragen, dass sich unser Nachwuchs in den vergangenen Jahren erfolgreich entwickelt hat. Die Ergebnisse wirken längst in die A-Nationalmannschaft hinein. Mit den Vertragsverlängerungen schaffen wir Kontinuität und die Möglichkeit, die Entwicklung unserer Talente gemeinsam weiter voranzutreiben.“
„Die bisherige Zeit war geprägt von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Spielerinnen, dem Verband, den Trainerinnen und Trainern des DHB und der Vereine. Diese guten Erfahrungen haben mich überzeugt, diesen Weg weiterzugehen und mit allen Beteiligten zusammen die nächsten Talente an die Spitze zu bringen“, sagt Nordmeyer, der am Mittwoch, 23. September, in Barsinghausen die Arbeit mit den Jahrgängen 2008/09 aufnimmt.
„Freude und Stolz“ empfindet der Gino Smits angesichts der Fortsetzung seiner Arbeit für den Deutschen Handballbund. „2020 bin ich mit den Spielerinnen der Jahrgänge 2004/05 gestartet. Top-Talente wie Viola Leuchter und Nieke Kühne auf ihrem Weg zu begleiten zu dürfen und den Entwicklungsprozess mitzugestalten, ist ein Privileg“, sagt der 62-jährige Niederländer. In Kürze bringt Smits mit den Talenten der Jahrgänge 2010/11 die nächste Generation auf den Weg.