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DHB bedauert Kampfgericht-Fehler

22.02.2026 | Schiedsrichter

 

Pfostentreffer beim Zweitligaspiel Hagen gegen Ferndorf als Tor gezählt

Das Spiel der 2. Handball-Bundesliga zwischen dem VfL Eintracht Hagen und dem TuS Ferndorf ist am Freitag mit dem Stand von 32:32 abgepfiffen worden, hat damit aber noch kein Ende gefunden. Unmittelbar nach dem Spiel kündigte Hagen einen Protest gegen die Wertung des Spiels an.
In der 42. Minute hatte Ferndorfs Rechtsaußen Finn Scharnweber nur den Pfosten getroffen, aber das Kampfgericht wertete diesen Fehlversuch fälschlicherweise als 23:23-Ausgleich. Das wurde bis zum Ende der Partie nicht korrigiert.

Bereits am Freitagabend ging Jutta Ehrmann, Leiterin des Schiedsrichterwesens des Deutschen Handballbundes, mit Zeitnehmerin, Sekretärin und Delegierten in die Analyse. Klare Erkenntnis: Das Kampfgericht hat ein Tor wahrgenommen, das keines war. „Seitens des DHB-Schiedsrichterwesens bedauern wir, dass die Situation nicht richtig erkannt wurde, und das gilt insbesondere für alle am Spielfeldrand mit der Leitung dieser Partie verantwortlichen Personen. Wir werden das intern selbstverständlich mit aller Konsequent weiter aufarbeiten, wünschen uns aber auch einen sportlich-fairen Umgang miteinander“, sagt Ehrmann.

Über die Wertung der Partie und ein mögliches Wiederholungsspiel wird die Sportgerichtsbarkeit entscheiden. Voraussetzung hierfür ist der fristgerechte Eingang eines formalen Protestes beim Deutschen Handballbund.