Aufgebot EHF EURO Qualifiers
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Mit 15 Vize-Weltmeisterinnen in die EHF EURO Qualifiers

06.02.2026 | Frauen

Bundestrainer Markus Gaugisch nominiert Aufgebot für Slowenien-Doppelpack / Heimspiel am 8. März in Heidelberg 

Mit dem Schwung der Heim-WM in Richtung EHF EURO 2026: Die Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihren nächsten Lehrgang ab Sonntag, 1. März, in Großwallstadt. Teil der ersten Maßnahme im Kalenderjahr 2026 sind zwei EHF EURO Qualifiers-Partien gegen Slowenien.  

Zunächst treffen die DHB-Frauen am Mittwoch, 4. März, um 18 Uhr in Celje auf die Gastgeberinnen (live auf DYN), ehe das Rückspiel vor heimischer Kulisse am Sonntag, 8. März, um 15.30 Uhr im SNP dome in Heidelberg (live auf ProSieben MAXX und DYN) stattfinden wird. Karten für das erste Heimspiel nach der WM-Silbermedaille sind via dhb.de/tickets erhältlich.  

Für die erste Maßnahme hat Bundestrainer Markus Gaugisch 16 Spielerinnen nominiert, darunter 15 Silbermedaillengewinnerinnen der Heim-Weltmeisterschaft. Rückraumspielerin Mareike Thomaier von der HSG Bensheim/Auerbach Flames fällt verletzungsbedingt aus.  

„Die Vorfreude ist groß, nach der Heim-WM wieder mit der Mannschaft zu arbeiten. Wir haben im Dezember mit unserem Auftreten eine gute Basis für die Zukunft gelegt. Wir wollen die nächsten Schritte gehen, um uns weiter in der Weltspitze zu etablieren“, sagt Bundestrainer Markus Gaugisch. „Denn die Entwicklung der eigenen Leistung in allen Bereichen endet nicht mit der Silbermedaille. Außerdem ist klar: Wir wollen uns mit zwei Siegen gegen Slowenien für die EHF EURO qualifizieren.“   

Neu im deutschen Aufgebot ist Rechtsaußen Farrelle Njinkeu (HSG Blomberg-Lippe). Njinkeu ist die erste Nationalspielerin des Jahrgangs 2007, die in einem deutschen A-Nationalmannschaftsaufgebot und vor ihrem Länderspiel-Debüt steht. Die 19-Jährige gewann bei der U17-Europameisterschaft 2023 die Bronzemedaille mit den DHB-Talenten.  

Gaugisch: „Wir beobachten Farrelle und ihre Entwicklung schon länger. Sie spielt seit Sommer in der ersten Bundesliga, hat sich schnell an das Niveau gewöhnt und zeigt gute Leistungen. Daher hat sie sich die Nominierung absolut verdient.“ 

An den SNP dome, Austragungsort des deutschen Heimspiels am 8. März, hat die Frauen-Nationalmannschaft sehr gute Erinnerungen. Alle vier bisher absolvierten Länderspiele in Heidelberg gewannen die DHB-Frauen. Zuletzt gastiere Deutschland in den EHF EURO Qualifiers 2024 im SNP dome und schlug Israel sowie die Ukraine deutlich.  

„Die Heim-WM war und bleibt magisch. Wir haben mit unserem Auftreten und der Silbermedaille die Fans über den Handball hinaus begeistert und Vorbilder geschaffen“, sagt Nationalmannschaftsmanagerin Anja Althaus. „Daran wollen wir auch in diesem Jahr anknüpfen und mit unserem Auftreten und Handball die Fans wieder mitreißen. Darauf darf sich Heidelberg freuen.“    

Die DHB-Auswahl steht nach den ersten beiden Partien auf dem ersten Tabellenplatz der Qualifikationsgruppe 3. Zum Auftakt schlugen Antje Döll, Katharina Filter und Co. in Gummersbach Nordmazedonien mit 34:18, es folgte ein 40:21-Erfolg in Belgien.  

Im Anschluss an den Slowenien-Doppelpack bestreitet die DHB-Auswahl noch zwei weitere Qualifikationspartien. Für das letzte Auswärtsspiel der EM-Qualifikation reist Deutschland am 8. April ins nordmazedonische Skopje, ehe ein Heimspiel gegen Belgien am Sonntag, 12. April, um 18 Uhr die Qualifikationsrunde abschließt.  

Die ersten beiden Teams jeder der sechs Qualifikationsgruppen sowie die besten vier Gruppendritten sichern sich die Teilnahme an der Europameisterschaft, die vom 3. bis zum 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei ausgetragen wird. Deutschland nahm seit 1994 an jeder Europameisterschaft teil. 

 

Das aktuelle Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft:  

Tor: Katharina Filter (Team Esbjerg/DEN), Sarah Wachter (Borussia Dortmund) 
Feld: Jenny Behrend (VfL Oldenburg), Farrelle Njinkeu (HSG Blomberg-Lippe), Viola Leuchter (Odense Handbold/DEN), Nina Engel (HSG Bensheim/Auerbach Flames), Alina Grijseels (Borussia Dortmund), Annika Lott (Brest Bretagne Handball/FRA), Xenia Smits (HB Metz/FRA), Emily Vogel (FTC Budapest/HUN), Nieke Kühne (HSG Blomberg-Lippe), Aimée von Pereira (Kopenhagen Handbold/DEN), Antje Döll (Sport-Union Neckarsulm), Alexia Hauf (HSG Blomberg-Lippe), Lisa Antl (Borussia Dortmund), Marie Steffen (VfL Oldenburg)