Beach-Bundestrainertagung: Rückblick, Analyse und sportliche Ausrichtung
Fokus ausgerichtet, die Weichen für die Zukunft gestellt
Drei intensive Tage liegen hinter allen Beteiligten der Bundestrainertagung im Beachhandball. Sämtliche Trainer der nationalen Auswahlteams im männlichen und weiblichen Bereich waren dabei, ebenso wie DHB-Beachkoordinator Jens Pfänder und DHB-Sportvorstand Ingo Meckes, der einen Tag in den intensiven Austausch mit den entscheidenden Köpfen des deutschen Beachhandballs ging.
„Es war eine sehr erfolgreiche Tagung“, bilanzierte Marten Franke, Bundestrainer der Männer. In einem ersten Abriss warfen die Teilnehmer den Blick zurück auf den Beach-Sommer 2026 – mit entsprechenden Analysen und Rückschlüssen. Gleichzeitig ist das sportliche Jahr noch nicht vollends beendet: Denn im November tritt die männliche U18 bei den Jugendolympischen Spielen in Dakar an, im Dezember folgt die Finalrunde der IHF Global Tour für die Männer und Frauen im Oman.
Grundsätzlich galt der größte Teil der Tagung auch dem Blick in die Zukunft: Die Jahresplanung wurde festgezurrt, dazu tauschten sich die Teilnehmer intensiv über das neue Format der Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals 2027 in Stuttgart aus. Auch die Trainerausbildung auf nationaler und internationaler Ebene war Thema. „Hier wird immer mehr Qualifizierung vorausgesetzt, das wollen wir perspektivisch weiterentwickeln“, formulierte Franke.
Ebenfalls im Fokus: Die Spielphilosophie der DHB-Beachhandball-Teams, internationale Tendenzen und wie man sich diesem Vergleich stellt. „Wir konnten uns gegenseitig noch einmal auf Stand bringen, wo für uns die entscheidenden Elemente in Abwehr und Angriff liegen, woher die übergreifende Philosophie rührt und wie wir sie inhaltlich noch stärker vertiefen können“, verriet Franke.
Besonders fruchtbar war dabei der Dialog mit Sportvorstand Ingo Meckes, der sich ausführlich Zeit für die inhaltlichen Elemente nahm. Schließlich nimmt der Beachhandball als Sportart – nicht zuletzt aufgrund der Erfolge und Professionalisierung der deutschen Nationalmannschaften – einen wichtigen Raum unterhalb des DHB-Dachs ein. „Grundsätzlich sehen wir uns nach dieser Tagung gut gewappnet für die kommenden zwölf Monate“, ergänzte Franke.
Ingo Meckes, Vorstand Sport Deutscher Handballbund, zog nach Abschluss der Veranstaltung auch ein positives Fazit: "Der Beachhandball hat sich in den letzten Jahren enorm professionalisiert, damit einhergehend haben wir große Erfolge gefeiert und uns in der Weltspitze etabliert. Daher war der Austausch in Dortmund wichtig, um die Weichen auch Richtung Zukunft zu stellen, dass wir diesen Erfolgsweg kontinuierlich weitergehen - und das nachhaltig, denn mit den Deutschen Meisterschaften, die im Jahr 2027 im Rahmen der Finals in Stuttgart stattfinden, sowie im Jahr 2029 mit den World Games in Karlsruhe warten große Highlights und Bühnen auf den Beachhandball."
(ENI)