Erstausstellung von Spielberechtigungen: Handball360 bekommt nächste wichtige Funktion
Erstausstellung von Spielberechtigungen: Handball360 bekommt nächste wichtige Funktion

Erstausstellung von Spielberechtigungen: Handball360 bekommt nächste wichtige Funktion

31.07.2026 | Handball360

 

Das neue Verbandsmanagement-Tool Handball360 bekommt eine neue, für den Spielbetrieb zentrale Funktionalität: Ab Ende dieser Woche können Vereine in Handball360 die Erstausstellung von Spielberechtigungen beantragen.

Anfang dieser Woche wurde diese Funktionalität zunächst in den beiden Landesverbänden Schleswig-Holstein und Bayern freigeschaltet. „Wir sammeln die Rückmeldungen ein und beheben kleinere Fehler direkt gemeinsam mit dem Dienstleister Toools“, erklärt Dr. Klaus Berding, Vorstand Finanzen und Recht beim DHB. „Ende der Woche können Vereine dann bundesweit die Erstausstellung von Spielberechtigungen beantragen.“ 

Der konkrete Ablauf ist so: Der Spieler, für den die Spielberechtigung beantragt werden muss, schickt seine Handball-ID an den Vereinsverantwortlichen. Der beantragt direkt im Vereinsbereich von Handball360 bei seinem Landesverband die Erstausstellung der Spielberechtigung. Der Spieler wiederum, beziehungsweise bei minderjährigen Spielern ein Elternteil, bestätigen den Antrag. Der letzte Schritt liegt beim Landesverband, der den Antrag – ebenfalls in Handball360 – bearbeitet und die Spielberechtigung erteilt. 

Zwingende Voraussetzung für diesen Prozess: Der antragsstellende Spieler muss sich in Handball360 registriert haben. „Darum ist es wichtig, dass alle Vereinsverantwortlichen nicht nur die Spieler zur Registrierung animieren, die schon in den Bestandssystemen einen Spielerpass hatten, sondern alle ihre Aktiven“, erklärt Dr. Klaus Berding. „Der komplett digitale Prozess des Beantragens der Erstausstellung einer Spielberechtigung wird für Vereinsverantwortliche und Mitarbeiter auf den Landesverbands-Geschäftsstellen eine riesige Arbeitserleichterung darstellen.“ 

Eine weitere Information zu Handball 360 ist, dass der Data Freeze abgeschlossen ist. Dadurch ist die Datenmigration aus den Bestandssystemen aller Landesverbände in Handball360 erfolgt. Ein riesiger Meilenstein auf dem Weg zur neuen Spielzeit. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass in Ausnahmefällen weiterhin wenige Datensätze fehlerhaft sein können. Dafür gibt es zwei Gründe: Das ist zum einen die komplexe Ausgangslage, Datenformate aus drei unterschiedlichen Systemen in ein neues einheitliches Datenformat von Handball360 zu bringen. Und zum anderen liegt das an besonderen persönlichen Situationen wie beispielsweise Vereinswechsel zwischen unterschiedlichen Landesverbänden oder fehlerhaften Datensätzen in den Altsystemen (zum Beispiel Schreibfehler im Namen). 

Mit dem Ende des Data Freezes beginnt eine neue Phase: Wenn ab sofort Datensätze fehlen oder fehlerhaft sind, müssen diese händisch nachgearbeitet werden. „Damit gelingt die letzte Feinjustierung für die neue Saison“, erklärt Dr. Klaus Berding. „Wenn Spielberechtigungen fehlen, müssen die Vereinsverantwortlichen die Landesverbände kontaktieren, die dann solche Fälle in den Datensätzen glattziehen.“ 

Schritt für Schritt kommen immer Funktionalitäten hinzu. Kernaufgabe der Vereinsverantwortlichen bleibt: Alle Aktiven, egal ob Spieler, Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre oder Funktionäre, zu einer Registrierung in Handball360 bewegen. Und im zweiten Schritt ihnen ihre Rollen zuweisen.