Großes Klassentreffen bei den DHB-Trainer:innen-Tagen in Stuttgart
Erstmals mehr als 100 Teilnehmer:innen, ein vielseitiges Programm und viel Raum für Austausch
Die ersten DHB-Trainer:innen-Tage 2026 haben am vergangenen Wochenende in Stuttgart Spitzentrainer:innen aus unterschiedlichen Bereichen des deutschen Handballs zusammengebracht.
Nicht nur die Temperaturen machten das Wochenende zu einem heißen: Auch inhaltlich boten die beiden Veranstaltungstage ein dichtes und vielfältiges Programm. Mehr als 100 A-Trainer:innen und EHF Master Coaches kamen im SpOrt Stuttgart zusammen – so viele wie noch nie bei einer Veranstaltung dieses Formats.
Im Mittelpunkt standen aktuelle fachliche Themen ebenso wie persönliche und strategische Herausforderungen des Trainer:innenberufs. Dr. Sebastian Altfeld eröffnete das Programm mit einem Impuls zur mentalen Gesundheit von Trainer:innen. Martin Berger beschäftigte sich anschließend mit der Ausbildung von Abwehrspieler:innen zwischen Ballorientierung im Jugendhandball und Zweikampfhärte im Profibereich.
Der zweite Veranstaltungstag begann mit einem gemeinsamen Blick von Markus Baur und Jörg Lützelberger auf Strategie, Kaderplanung und Führung beim Neustart in Saarlouis. Lützelberger griff anschließend die Entwicklung von Spielfähigkeit in Über- und Unterzahlsituationen auf. Den Abschluss bildete Dr. Alexander Schurr mit Beispielen zur hybriden Verteidigung gegen die zentrale Isolation.
Theoretische Impulse und praktische Einheiten wurden dabei konsequent miteinander verbunden. Die U19 der Rhein-Neckar Löwen, die U17- und U19-Spieler des TVB Stuttgart sowie die Drittligamannschaft des SV Salamander Kornwestheim ermöglichten trotz tropischer Temperaturen den trainingspraktischen Rahmen.
„So, wie diese Veranstaltung verlaufen ist, hatten wir uns die Neuausrichtung der Trainer:innen-Tage vor zwei Jahren vorgestellt: ein gemischtes Programm mit relevanten Themen und neuen Referierenden aus unterschiedlichen Bereichen des Handballs. Gleichzeitig gab es viel Raum für den Austausch mit den Kolleg:innen aus dem eigenen A-Trainer:innen-Kurs und aus früheren Jahrgängen – und die Möglichkeit, den Abend gemeinsam zu verbringen“, sagt Dr. Patrick Luig, Bundestrainer Bildung und Wissenschaft.
Neben den fachlichen Impulsen prägte vor allem die Begegnung der Teilnehmer:innen das Wochenende. Für viele wurde Stuttgart zu einem großen Klassentreffen: ehemalige Ausbildungskolleg:innen trafen wieder aufeinander, bestehende Netzwerke wurden vertieft und neue Kontakte geknüpft. Auch der gemeinsame Abend bot dafür einen passenden Rahmen. Das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste verfolgten die Teilnehmer:innen in unterschiedlich großen Gruppen – und setzten den Austausch auch außerhalb des offiziellen Programms fort.
Ein besonderer Dank gilt den Referierenden sowie den Demoteams der Rhein-Neckar Löwen, des TVB Stuttgart und des SV Salamander Kornwestheim, die mit ihrem Einsatz wesentlich zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben.