Zwei junge Frauen die sich freuen und zusammen Jubeln
Foto: Anze Malovrh / kolektiff

Mit der Bundeswehr an der Seite: Voller Fokus auf den Leistungssport

31.08.2026 | U-Teams


Acht Zugänge in der Sportfördergruppe der Bundeswehr / Ingo Meckes: „Das ist eine große Chance für Spielerinnen und Spieler“

Die Sportfördergruppe der Bundeswehr des Deutschen Handballbundes bekommt weltmeisterlichen Zuwachs: Insgesamt sechs U20 Weltmeisterinnen werden zukünftig Sportsoldatinnen sein: Zum Stichtag 1. September beginnt Farrelle Njinkeu, Deutsche Meisterin mit der HSG Blomberg-Lippe, ihre Grundausbildung und zwei Monate später, am 1. November, starten Chiara Rohr, Aylin Bornhardt, Lara Däuble, Marlene Tucholke und Jana Walther ihren freiwilligen Wehrdienst als Sportsoldatin bei der Bundeswehr und absolvieren ebenfalls direkt die Grundausbildung.  

Marleen Kern sowie Laura Klocke, die auch bei der Goldreise in China im Juli dabei waren, sind seit November 2025 Mitglieder der Sportfördergruppe, womit insgesamt acht U20-Weltmeisterinnen diesen Weg gehen. Daneben sind auch U20-Nationalspieler Monty Kleinsteuber (seit 1. Juli) sowie U18-Nationalspielerin Marlene Wagner (ab dem 1. November) als Zugänge dabei. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr acht DHB-Talenten die Möglichkeit geben können, Teil der Sportförderung der Bundeswehr zu werden“, sagt Ingo Meckes, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Teil dieser Fördergruppe zu sein, ist eine große Chance für Spielerinnen und Spieler. Durch die Unterstützung der Bundeswehr können sie sich bestmöglich auf ihre individuelle sportliche Entwicklung fokussieren, was gerade zu Beginn der Karriere essenziell ist.“

Insgesamt umfasst die Sportfördergruppe nach den acht Zugängen 14 Spielerinnen und Spieler. Dazu gehören mit Nieke Kühne und Alexia Hauf (beide HSG Blomberg-Lippe) zwei A-Nationalspielerinnen, die im Dezember 2025 bei der Heim-WM die Silbermedaille gewonnen haben. Die Fördergruppe ist in Kooperation mit der Bundeswehr am Standort Warendorf angesiedelt. 

Die Mitglieder der Sportfördergruppe werden bei der Bundeswehr eingestellt und erhalten die Grundausbildung, die zeitlich mit den sportlichen Verpflichtungen der Athletinnen und Athleten vereinbart wird.

„Partner und Förderer des Spitzensports wie die Bundeswehr an der Seite zu haben, ist einfach Gold wert. Sie ermöglichen jungen, talentierten Spielerinnen und Spielern eine finanzielle Sicherheit neben dem Handball, die nicht zu unterschätzen ist. Damit können sie unter Profibedinungen ihre Karrieren auf den Weg bringen“, sagt Meckes. „Außerdem vermittelt die Bundeswehr starke Werte, welche die Spielerinnen und Spieler in ihrer Zeit der Ausbildung erleben werden, die auch wir im Handball vorleben wollen. Ein großer Dank geht an die Bundeswehr für die bereits seit mehreren Jahrzehnten andauernde enge und vertrauensvolle Partnerschaft.“