Vorstand Sport Ingo Meckes. - Foto: Marco Wolf
Vorstand Sport Ingo Meckes. - Foto: Marco Wolf

Prämienregelung für EM beschlossen

13.01.2026 | Verband

 

Ergebnis berücksichtigt herausforderndes Programm der EHF EURO 2026

Der Deutsche Handballbund und die Handball-Nationalmannschaft der Männer sind für sportlichen Erfolg bei der EHF EURO 2026 gerüstet. Im Falle eines Titelgewinns am 1. Februar winken den Spielern bis zu 600.000 Euro. Diese vom Präsidium bestätigte Prämienregelung verhandelte Sportvorstand Ingo Meckes mit dem Mannschaftsrat. Diesen bilden Kapitän Johannes Golla sowie Andreas Wolff und Julian Köster. 

„Wir sind in guten Gesprächen zu einem Ergebnis gekommen, das sowohl der gesamten Wertigkeit dieser Europameisterschaft, aber auch der anspruchsvollen Vorrundengruppe Rechnung trägt“, sagt Ingo Meckes. 

Für den ersten EM-Titel seit 2016 sind 575.000 Euro ausgelobt. Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich diese Summe auf maximal 600.000 Euro. Der Einzug ins Finale bringt 430.000 Euro ein. Bronze ist 300.000 Euro wert. Der Einzug ins Halbfinale wird mit 180.000 Euro (ab 19 eingesetzten Spielern maximal 190.000 Euro) verbucht. Die Prämie für Platz 5 beträgt 100.000 Euro. 

Dass bereits die Vorrunde wegweisend ist, spiegelt sich auch bei der gestaffelten Prämie fürs erste Weiterkommen wider: Der bloße Gewinn der Gruppe A ist 50.000 Euro wert, 6:0 Punkte bringen neben einer optimalen sportlichen Ausgangsposition 75.000 Euro ein. 

Die deutsche Delegation hat sich am heutigen Dienstag auf den Weg von Hannover gen Norden gemacht, um im dänischen Silkeborg ihr Quartier für die Europameisterschaft zu beziehen. Diese beginnt am Donnerstag, 15. Januar, um 20.30 Uhr in der Jyske Bank Boxen Herning mit dem Spiel gegen Österreich. Es folgen in der Vorrunde weitere Partien gegen Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar). Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die zweite Phase des Turniers.