Aimée von Pereira beendet ihre Karriere
Vize-Weltmeisterin hört mit sofortiger Wirkung mit dem Handball auf
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft muss künftig auf Abwehrspezialistin Aimée von Pereira verzichten. Die 26-Jährige teilte Bundestrainer Markus Gaugisch, Vorstand Sport Ingo Meckes und Nationalmannschaftsmanagerin Anja Althaus mit, dass sie ihre Handball-Karriere beendet. Auf Vereinsebene hatte von Pereira zuletzt in Kopenhagen gespielt.
„Aimée war in unseren Planungen eine wichtige Spielerin. Wir bedauern den Entschluss von ihr, akzeptieren ihn aber natürlich auch“, sagt Bundestrainer Markus Gaugisch. „Aimée wurde in ihrer leider nur kurzen Nationalmannschaftszeit sportlich mit ihren Qualitäten sowie auch abseits der Platte mit ihrer Persönlichkeit schnell ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Wir wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute.“
Aimée von Pereira feierte ihr Länderspiel-Debüt im März 2025 gegen Frankreich, insgesamt absolvierte die gebürtige Hamburgerin 19 Länderspiele und erzielte dabei neun Tore. Ihr letztes Länderspiel bestritt die 26-Jährige im April in Hamm gegen Belgien. Die Abwehrspezialistin war bei der Heim-Weltmeisterschaft im vergangenen Winter Teil des deutschen Aufgebots, das die Silbermedaille gewann.
In der Nachwuchs-Nationalmannschaft holte die 26-Jährige 2017 den Europameistertitel mit der U17-Nationalmannschaft und wurde MVP des Turniers.