DFJW: U16 beendet Frankreich-Maßnahme mit Remis
Nach dem Sieg im ersten Duell trennt sich die U16 männlich mit 29:29 von Frankreich und reist mit einem guten Gefühl ab
Die neue männliche U16-Nationalmannschaft hat die Maßnahme im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) mit einem Unentschieden abgeschlossen. Nach dem Sieg im ersten Vergleich am Mittwoch trennte sich die DHB-Auswahl im Rückspiel mit 29:29 (15:10) von Frankreich.
Nachdem bereits am Mittwoch nahezu alle Spieler ihr Debüt feierten, durfte das neue Team von DHB-Chef-Bundestrainer männlich Michael Schweikardt und DHB-Talentcoach Carsten Klavehn heute erneut gegen die Franzosen ran. Die DHB-Auswahl startete nicht gut und lag schnell hinten. „Dann haben wir uns aufgerappelt“, sagt Klavehn nach der Partie. In der Folge übernahm sein Team die Kontrolle und erspielte sich bis zur Pause eine 15:10-Führung.
Mitte der zweiten Halbzeit leistete sich Deutschland jedoch eine schwächere Phase, wodurch die Franzosen wieder herankamen. In einer ausgeglichenen Schlussphase konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Zwei Sekunden vor dem Ende sorgte schließlich David Stelzer mit seinem Treffer für den 29:29-Endstand. Erfolgreichster deutscher Torschütze war Malte Lorz mit neun Treffern.
„Nach dem Sieg vor zwei Tagen war das heute ein ganz anderes Spiel. Es gab viele Höhen und Tiefen sowie einige Momentumwechsel, auf die unsere Mannschaft immer wieder gute Antworten gefunden hat", sagt Schweikardt nach der Partie. „Dass wir uns kurz vor Schluss noch mit dem Ausgleich belohnen konnten, war natürlich ein schöner Abschluss. Gerade solche intensiven Spiele sind für die Entwicklung der Jungs enorm wertvoll, weil sie wichtige Erfahrungen sammeln, die ihnen auf ihrem weiteren Weg helfen werden.“
Frankreich - Deutschland 29:29 (10:15)
Deutschland: Felix Gleißner, Tobias Leuchtl – Thore Floß (1), Lewin Grub (1), Kuno Ilper (1), Konstantin Kertesz, Marvin Knust (3), Simon Korf (1), Moritz Leyendecker (2), Malte Lorz (9/3), Daniel Passlack (1), David Stelzer (7/4), Moritz Volker, Jannik Wimmel (3), Bruno Winkler, Anton Riek.