Moritz Ebert erwartet den Wurf.

DHB-Männer gegen Dänemark: „Gehen mit breiter Brust ins Duell“

26.06.2026 | Beachhandball

WM-Viertelfinale am Samstagmittag in Kroatien

Jetzt gilt’s: Die Hauptrunde der Beachhandball-Weltmeisterschaft in Kroatien ist abgeschlossen, am Samstagmorgen startet die deutsche Männer-Nationalmannschaft mit dem Viertelfinale in die K.o.-Spiele – und das als einzige noch ungeschlagene Nation. Mit Dänemark erwartet den Europameister eine toughe Herausforderung. 

Sechs Spiele, sechs Siege – bislang läuft die EM voll nach Plan für Bundestrainer Marten Franke und die deutschen Männer. Rekordweltmeister Brasilien wurde in der „Todesgruppe“ mit Italien und Argentinien ebenso besiegt wie der amtierende Weltmeister und Gastgeber Kroatien. Nun warten mit den Dänen am Samstagmorgen (11 Uhr, live bei DYN) die WM-Finalisten der jüngsten beiden Turniere. „Sie sind ein echter Topgegner, spielen sehr variabel und sind grundsätzlich sehr abschlussstark“, befand Franke. „Für uns geht’s darum, ihnen die Wurfwinkel über Außen möglichst eng zu machen.“ 

Das sieht auch Moritz Ebert, Torhüter der deutschen Männer, so: „Wir haben oft gegen die Dänen gespielt, etwa in der EM-Hauptrunde und dem World-Games-Viertelfinale im vergangenen Jahr. Dieses Duell kann immer in beide Richtungen ausschlagen.“ Im Vergleich zur DHB-Auswahl haben die nördlichen Nachbarn allerdings bereits drei Turnierniederlagen verzeichnet. „Wir gehen als ungeschlagener Erster mit breiter Brust in dieses Spiel und wollen weiterhin ungeschlagen bleiben.“

Im bisherigen WM-Verlauf haben die deutschen Männer bereits ihre starken Nerven unter Beweis gestellt. Die Mehrzahl der Spiele wurde im Shoot-Out gewonnen – kein einziges ging verloren. „Da waren auch ein oder zwei unnötige Shoot-Outs dabei, wir hatten aber auch ein schweres Programm bislang“, ordnete Franke die Lage ein. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so gute Nerven haben und bislang eine makellose Bilanz vorweisen. Das sorgt für viel Selbstvertrauen und das Gefühl, uns die Spiele jederzeit zu holen.“ Und immerhin: Die bisherigen Niederlagen kassierte Dänemark in Shoot-Outs.

Auch bei den entscheidenden Würfen ist Keeper Ebert ein wesentlicher Faktor – er teilt sich den Job mit Oliver Middell und vereinzelt Severin Henrich als offensivem Torwart. „Wir haben bereits in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir Shoot-Outs können. Und als Keeper haben wir viel Vertrauen in die Vorderleute, umgekehrt ist es genauso“, sagt der Schlussmann. Für ihn und seinen Coach gilt es nun, den Flow des bisherigen Turniers aufrechtzuerhalten – damit nach dem Viertelfinale am Samstagmittag noch ein Halbfinale gegen den Sieger aus dem Duell zwischen Argentinien und Portugal auf die deutschen Männer wartet.