Faszination Beachhandball

Handball im Sand? Geht nicht? Weit gefehlt! Beachhandball ist eine der am rasantesten wachsenden Trendsportarten weltweit und schon seit 2001 im Programm der World Games.

Wer auf die Historie des Handballs blickt, weiß ohnehin, dass unsere Sportart nicht schon immer ein Hallensport war. Noch bis in die 1960er Jahre wurde unter freiem Himmel, meist auf dem Großfeld auf Rasen gespielt.

Nur rund 40 Jahre später zog es den Handball erneut nach draußen. Doch der Untergrund änderte sich: Der moderne Freiluft-Handballer bevorzugt kleinere Felder aus Sand. Beachhandball ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch - und könnte perspektivisch sogar olympisch werden.

Beachhandball vereint alle klassischen athletischen, sozialen und kompetitiven Komponenten des Hallenhandballs und macht daraus ein cooles Event aus Sommer, Sonne, Sand und bester Unterhaltung.

Eine lockere Beach-Atmosphäre und die Integration des Publikums gehören zu jedem Beachhandball-Match - genauso wie spektakuläre Trickwürfe und waghalsige Abwehraktionen.

Dynamischer, action-geladener und fairer Hochleistungssport mit Strand-Feeling: Diese Mixtur macht Beachhandball so einzigartig.

Die Grundregeln

  • Spielfeld: 21x12 Meter große Sandfläche mit rechteckigem Torraum (6x12 Meter)
  • Mannschaft: Vier Spieler/-innen (inkl. Torhüter) pro Team
  • Torhüter: Der Torhüter darf ohne Ball den Torraum verlassen und im Spielfeld als Feldspieler agieren. Erzielt der Torhüter ein Tor, wird dies mit einem zusätzlichen Punkt gewertet (Ausnahme beim 6-Meter-Wurf)
  • Trickwürfe: Tore nach Trickwürfen wie Spin Shoots/Pirouetten oder Kempa-Tricks zählen doppelt
  • Spieldauer: 2 Halbzeiten à 10 Minuten
  • Spielwertung: Die zwei Halbzeiten werden unabhängig voneinander gewertet. Es gewinnt die Mannschaft, die beide Halbzeiten für sich entscheidet. Gewinnt jede Mannschaft eine Halbzeit, muss ein anschließendes Shootout (Penaltywerfen) die Entscheidung bringen

Darüber hinaus gelten weitere spezifische Beachhandball-Regeln.