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Stellungnahme des Deutschen Handballbundes zum HBL-Spiel MT Melsungen gegen GWD Minden

11.04.2026 | Verband

 

Der Deutsche Handballbund nimmt Stellung zu einem Schiedsrichterfehler in der Partie MT Melsungen gegen GWD Minden im Freitagabendspiel des 28. Spieltags der DAIKIN Handball-Bundesliga.

In der 7. Spielminute hatte Mindens Rückraumspieler Philipp Vorlicek beim Stand von 4:1 für Melsungen den Ball rechts unten ins Tor geworfen. Danach rutschte der Ball unter dem hinteren Tornetz aus dem Tor heraus. Das Schiedsrichter-Gespann entschied zunächst korrekterweise auf Tor für Minden. Weil der Ball aber nicht im Tor liegen blieb, nutzten die Schiedsrichter den Videobeweis, um die Szene zu überprüfen.

Dabei wählte das Schiedsrichter-Gespann für die Überprüfung der Szene die Bilder einer seitlichen Torlinien-Kamera, anstatt die Bilder der Kameras, die links und rechts oben im Tor platziert sind. Der Videobeweis hat technisch funktioniert, die Wahl der Kameras war ein Fehler des Schiedsrichter-Gespanns. Der Blickwinkel der seitlichen Torlinien-Kamera war so ungünstig, dass die Schiedsrichter den falschen Eindruck hatten, der Ball sei ans Außennetz gegangen. Daher entschieden sie fälschlicherweise auf kein Tor mit Spielfortsetzung Abwurf Melsungen.

GWD Minden hat nach dem Spiel einen Einspruch beantragt und von da an 72 Stunden Zeit, einen Protest gegen die Spielwertung einzureichen.