Niederländisch-deutsche Vergleiche vor der U18-WM in Papendal. - Foto: Bianca Pater
Niederländisch-deutsche Vergleiche vor der U18-WM in Papendal. - Foto: Bianca Pater

Weibliche U18 gewinnt bei der Generalprobe

18.07.2026 | U-Teams

 

35:31-Sieg im letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft

Die Generalprobe vor der Weltmeisterschaft ist gelungen: Die weibliche U18-Auswahl des Deutschen Handballbundes hat auch das zweite Test-Länderspiel in Papendal gegen die Niederlande für sich entschieden. Nach dem 39:33-Erfolg am Donnerstag behielt die Mannschaft von Bundestrainer Gino Smits im Vergleich mit dessen Heimatland diesmal mit 35:31 (15:14) die Oberhand. Zehn Feldspielerinnen standen in der Torschützenliste, wobei die größte Gefahr von Fine Stenzel (8/1), Luna Külker (7) und Meggan Rusko (6) ausging.

Die Gäste hatten in den ersten Sequenz einige Probleme im Angriff. Hier brauchte man zehn Minuten, bis der Rhythmus gefunden war, die Abschlüsse konsequenter den Weg ins Tor fanden und auch die technischen Fehler abnahmen. Das waren die Gründe für den mehrmaligen Vier-Tore-Rückstand. Als die Smits-Sieben im Angriff ruhiger agierte und die Pässe präziser spielte, ging den Niederländern ein großer Bonus aus den ersten Minuten verloren: das Konterspiel, in dem Oranje traditionell große Stärken besitzt. „Ab der 20. Minute haben wir dann sehr gut gespielt. In der Verteidigung erzielten wir einige Ballgewinne und provozierten technische Fehler beim Gegner. Das konnten wir in einfache Tore ummünzen“, schilderte Smits, wie das DHB-Team das Ergebnis bis zur Pause in einen 15:14-Vorsprung drehte.

Im zweiten Durchgang trat Deutschland souveräner auf und vergrößerte den Abstand auf bis zu sechs Treffer. Das permanente Variieren der Niederländerinnen zwischen 6:0- und 5:1-Abwehr brachte den DHB-Nachwuchs noch einmal kurzzeitig aus dem Rhythmus. „In dieser Phase haben die Abstände und die Positionierung nicht immer gestimmt“, analysierte Smits. Die Heimmannschaft fing Kreisanspiele ab und kam dadurch wieder in Gegenstöße, durch die das Polster bis auf zwei Bälle zusammenschrumpfte. Zufrieden zeigte sich der Bundestrainer hingegen mit der finalen Reaktion: „Gegen Ende haben wir wieder mehr Ruhe in unser Spiel bekommen.“

Die Weltmeisterschaft in Rumänien beginnt am 29. Juli. Deutschland trifft in der Vorrunde auf Usbekistan, Guinea und Spanien.

Tore für Deutschland: Tamina Kugler (2), Hanna Walther (1), Adele Kasper (2), Laura Schatton (3), Fine Stenzel (8/1), Luna Külker (7), Paula Hofer (1), Meggan Rusko (6), Katlyn Reymann (3), Janne Overbeck (2).